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Apfelernte 2014


Apfelernte: Hervorragendes Ergebnis erwartet


Apfelpflücker sind jetzt voll im Einsatz – Preise für Konsumenten werden fallen

Pressemitteilung vom 12.09.2014 der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Die Obstbauern im Alten Land erwarten in der aktuellen Saison eine hervorragende Ernte. In der Obstbauregion an der Niederelbe hängen nach ersten Schätzungen rund 334.000 Tonnen (t) Äpfel an den Bäumen, so die Fachleute der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das verspreche die zweitbeste Ernte seit zehn Jahren. Der Grund dafür sei, dass eine sehr gute Blüte mit gutem Ansatz für große Früchte gesorgt habe.

Im Vergleich zum schlechten Erntejahr 2013 sind 80 Prozent mehr Ertrag zu erwarten, so die Kammermitarbeiter. An einer durchschnittlichen Ernte gemessen bleibe ein Plus von elf Prozent. Jonagold, Elstar und Braeburn sind die am häufigsten angebauten Sorten in der Obstbauregion. Zwei Wochen früher als sonst können die Verbraucher mit dem Holsteiner Cox als der ersten Sorte im Handel rechnen, danach folgen Elstar und Red Prince.

Bislang haben die Altländer Bauern laut der Fachleute bis zu 10.000 Tonnen nach Russland exportiert. Das mache

2,5 bis drei Prozent der erwarteten Erntemenge aus. Diese Ausfuhr werde 2014 angesichts des verhängten Lebensmittelembargos der Russen gegen die Europäische Union wahrscheinlich wegfallen. Gemessen an der Gesamtmenge sei das Exportverbot allerdings kein großes Problem.

An der Niederelbe werden auf einer Gesamtfläche von 8.842 Hektar Äpfel angebaut, und damit auf 89,5 Prozent der Obstanbaufläche im Alten Land. Zweitstärkste Frucht ist die Süßkirsche, gefolgt von Birne, Pflaume und Zwetsche.

Deutschlandweit gehen die Erzeuger von mehr als einer Million Tonnen Äpfeln aus. Das gab es zuletzt 2008. Viele Früchte drücken den Preis. Deshalb können sich die Verbraucher jetzt auf gute und preisgünstige Äpfel freuen.

In ganz Europa wird mit einer Ernte von 11,9 Millionen Tonnen Äpfeln gerechnet, im Vorjahr waren es 9,7 t. Mehr als die Hälfte der Äpfel werden über Discounter vermarktet. Vom Apfelpreis im Laden bleiben etwa 25 Prozent beim Erzeuger, die Hälfte beim Lebensmitteleinzelhandel.

Während der Apfelernte findet in diesem Jahr der Tag des offenen Hofes am 13. und 14. September statt. Acht Obsthöfe zwischen Jork und Hollern-Twielenfleth können besichtigt werden – teilweise ist es auch möglich, selbst Äpfel zu pflücken.

* Weitere Informationen gibt es unter www.tourismus-altesland.de