Apfelernte 2013




Deutsche Apfelernte: Leicht geringerer Ertrag - weiterhin hohe Qualität

Die deutsche Apfelernte wird in diesem Jahr um rund fünf Prozent unter dem Vorjahreswert liegen – bedingt durch Frühjahrsfröste und Niederschläge*. Die Qualität der Äpfel wird durch diese wetterbedingten Ernteschwankungen jedoch nicht geschmälert.

Im vergangenen Jahr wurden ca. 953.000 Tonnen Äpfel in Deutschland geerntet. 2011 bauten die deutschen Apfelbauern auf einer Fläche von 31.608 Hektar das leckere Obst an. Die weiterhin größten Anbaugebiete liegen im Alten Land an der Elbe sowie am Bodensee in Baden-Württemberg, gefolgt von Sachsen und dem Rheinland.

Vom Alten Land bis zum Bodensee ernten die deutschen Obstbauern jetzt frische Äpfel. Der Apfel ist hierzulande die beliebteste Obstsorte: Ganze 17 Kilogramm Äpfel isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Bundesweit sind mehr als 20 Apfelsorten im Handel erhältlich. Am liebsten beißen die Deutschen in den aromatischsaftigen Elstar, gefolgt vom süß-säuerlichen Braeburn und dem feinsäuerlichen Jonagold. Die meisten Äpfel werden in Nordrhein-Westfalen gegessen, gut ein Viertel aller Früchte wird im bevölkerungsstärksten Bundesland verspeist.

Bitte nicht berühren!

Dank seiner langen Haltbarkeit und neuesten Lagertechnologien kann man das leckere Obst aus Deutschland das ganze Jahr über genießen. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Äpfel eine glatte, feste Schale haben. Am liebsten mögen es die Früchte kühl und dunkel, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Der Kühlschrank ist daher ideal um Äpfel aufzubewahren. Zu Mus oder Kompott verarbeitet, lässt sich das Obst problemlos acht bis zwölf Monateeinfrieren. Äpfel verströmen – wie die meisten Obst- und Gemüsearten – Ethylengas, das andere Frischware schneller verderben lässt, daher sollte man Äpfel besser getrennt lagern.

* Quelle Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) 2012



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